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A.Tronic
„Tangible"


Info: A.tronic lebt. Seit dem Frühjahr 2012 arbeitet André Nendza mit einer neuen Besetzung. Zwischen Song und Sound er­spielen sich die Musiker ein ungemein vielfältiges, ab und an fast tanzbares, zuweilen nachdenkliches Programm. Glücklich zwischen den Stühlen. Denn: Mit dem neuen Album „tangible“ überschreitet A.tronic endgültig die Grenzen der Jazzwelt. Hin zu einem eigentümlich eigenständigen Sound, welcher schwer mit den üblichen stilistischen Begriffen zu beschreiben ist. Zumal Versuche wie „eine Mischung aus Jazz-Funk, 80s Pop, Prog-Rock und Singer-Songwriter, gespielt von Musikern, die auch - mehr oder weniger - mit Jazz zu tun haben“ auch nicht gerade werbewirksam klingen. Deshalb: schließen wir die Schublade, denn Schublade war gestern. Die zwölf neuen, fassbaren Songs lassen jedenfalls keine Fragen offen. Es geht hier nicht um Abstraktion, Aufbrechen und Ver­schleierung, sondern um eine direkte Aussage und einen klaren Bandsound. Geprägt von fein abgestimmten Gitarren-Farben und auf den Punkt gespieltem Bass und Schlagzeug. Und im Kern: Die wunderbar vielfältige Stimme von Franziska Loos.  
Kurzer Rückblick:  Im Jahr 2002 erscheint mit „Lichtblau“ die erste CD von André Nendzas elektro-akustischem Ensemble A.tronic und kann glei­chermaßen Kritiker und Publikum begeistern. So zählt z. B. der Deutschlandfunk „Lichtblau“ zu den wichtigen CDs des Jahres 2002. Es folgen außergewöhnliche Konzerterlebnisse mit Gast­musikern wie Charlie Mariano, Ramesh Shotham und Gabriele Hasler. Im Januar 2005 nimmt die Gruppe wiederum mit Dave Liebman, der auch schon auf „Lichtblau“ mitwirkte, vier neue Titel auf. Diese werden später als Bonus-CD der neuen CD „Spectacles“ beigefügt. Auf dieser CD rückt die auf der Debut-CD nur angedeutete Möglichkeit von textbezogenem Gesang in den Mittelpunkt von Nendzas Interesse. Und so bekommt A.tronic 2007 ein verändertes, fast schon poppiges Gesicht. Es beginnen Experimente mit verschiedenen Live-Besetzungen, die dann zu der aktuellen Version der Band führen. Mit diesen großartigen Musikern wird die Entwicklung zu gut gespielter, kreativer Musik jenseits der Stilgrenzen konsequent weiter erspielt und mündet – siehe oben - in den Songs der neuen Platte „tangible“.  
„... die sich rund um André Nendza gebildet hat. Und die nicht nur den Jazz be­herrscht, sondern sich genauso gut auf dem Gebiet des Pop auskennt. Ihr vor kurzem erschienenes Album „Tangible“ ist ein beeindruckender Beleg dafür. Neben Bassist André Nendza ist Sängerin Franziska Loos hervorzuheben, die den Vor­trägen mit ihrer klangreichen Stimme eine eigenwillige Färbung gibt. Die teils atembe­raubend virtuos agierenden Gitarristen Markus Segschneider und Andreas Wahl sowie Schlagzeuger Ulf Stricker komplettieren eine Band, die auch von vielen Fans als der Geheimtipp gehandelt wurde.“ Rheinische Post
 „ ... mit eingängigen Melodien und dem dynamischen Wechsel zwischen Strophe und druckvollem Refrain. Was A.tronic dabei aus der Menge heraushebt, sind die rhythmische Finesse und harmonische Komplexität der Songs, die zum Teil von literarischen Texten inspiriert wurden.“ Barbara Steingiesser NGZ   

 

A.Tronic
„Tangible“

Popsick

Franziska Loos: Gesang
Markus Segschneider: Gitarren & Pedal-Steel
Andreas Wahl: Gitarren
André Nendza: Bass
Ulf Stricker: Schlagzeug

 

Veröffentlichung:
23. Oktober 2015

[Info als PDF] -1 MB


Cover in hoher Qualität
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