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Julian Argüelles
“Tetra”

Der geschätzte englische Saxophonist Julian Argüelles bringt sein aktuelles Quartett Tetra mit einer eindringlichen, einstündigen Aufnahme erstmals auf das junge britische Label Whirlwind Recordings. Das Material wurde genau auf die Qualitäten von Julians Musik- Kollegen hin geschrieben: Kit Downes am Klavier, Sam Lasserson am Kontrabass und James Maddren am Schlagzeug. Weithin als Gründungsmitglied der bahnbrechenden Big Band Loose Tubes bekannt, wie auch für seine herausragende Arbeiten für und mit der hr-Big Band, liegen ihm kleinere kreative Formationen sehr am Herzen, kürzlich zu hören auf Aufnahmen von Größen wie Dave Holland, Mike Walker, Martin France und dem verstorbenen John Taylor. Diese neue Veröffentlichung ist geprägt vom tiefen Respekt vor der Menge an jüngeren Musikern und der fruchtbaren Zusammenarbeit mit ihnen. Es entsteht dabei ein Fantasie anregender Funke, der auf „beide Seiten“ der Generationen einen gemeinsamen Schwerpunkt auf die Komposition und die Freiheit der Improvisation entfaltet, die oftmals melodisch oder strukturell deren Grenzen verwischt. Da Julian Argüelles schon oft mit Kit Downes und James Maddren gearbeitet hat, wusste er, dass die beiden die Fähigkeit haben, die Komplexität seiner Kompositionen umzusetzen und der Stimmung aus dem Stegreif zu folgen - und Bassist Sam Lasserson wurde als der perfekte Allrounder in diesem kreativem Kreis entdeckt. Tetra war in den letzten drei Jahren unregelmäßig auf Konzertreisen, wo sie ihre Allianz weiterentwickelten und vertieften. Das Ergebnis findet sich hier auf diesem lebendigen Debut-Album, das melodiös berührt und sich in einem Schmelztiegel aus Unberechenbarkeit und vollendeter Musikalität windet. Ursprünglich als kontinuierliche Suite konzipiert, präsentieren die acht Stücke des Albums einen fesselnden, miteinander verbundenen Fluss aus Grooves und Balladen – von der lebendigen, portugiesisch beeinflussten Gefühlstiefe in „Hurley Burley“, über das heiß schwelende „Yada Yada“ mit einem zunehmend aufwallenden Tenorsaxophon, zur bezaubernden Sopran-Sax-Spielerei in „Hocus Pocus“. Argüelles Schreibstil schwelgt im Nervenkitzel der Vielfalt. Die heiter trällernde, spanischanmutende Gelassenheit von „Nitty Gritty“ kontrastiert deutlich mit der breit gefächerten Überschwänglichkeit von „Iron Pyrite“ und dem schönen, melodiösen „Asturias“, das seinen Ursprung in Argüelles Transkriptionen von Solo-Gesangs-Folklore aus dem spanischen Nordwesten hat. Kit Downes Zusammenfassung der Musik des Bandleaders – „es gibt hier viel Raum ich selbst und darin kreativ zu sein“ – spricht Bände über Argüelles Empathie, mit der er sich mit aufstrebenden Musiker umgibt, besonders wenn er sie mit solchen technisch komplizierten Grooves und Ideen herausfordert. Oder um mit den Worten von James Maddren zu sprechen: „Seine Kompositionen sind so stark … sie beeinflussen und bestimmen die Art wie du improvisierst, was ich wirklich aufregend finde.“ Dieses Album ist erst der Anfang, denn Julian Argüelles will, das Tetra sich weiterentwikkelt, mit dem Ziel, eine Musik zu schaffen, die zugänglich wie auch mehrschichtig ist, mit echter Tiefe und Bedeutung, die den Intellekt und/oder die Gefühlsebene berührt. „Zuallererst bin ich Improvisator und dies ist eine Band, in der ich mich sehr wohl fühle“.  

 

Julian Argüelles
“Tetra”

Whirlwind Recording WR4678
Vertrieb D/A/CH: Indigo

Julian Argüelles-
sopran und tenor sax, celeste
Kit Downes-
klavier
Sam Lasserson -
kontrabass
James Maddren -
schlagzeug

 

Veröffentlichung:
Oktober 2015

[Info als PDF] - 2 MB


Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
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