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Samuel Blaser
“Spring Rain”

Mit seinem neuen Quartett-Album gibt der Schweizer Posaunist Samuel Blaser sein Debut auf Whirlwind Recordings. Spring Rain ist eine Ehrung des amerikanischen Klarinettisten und Komponisten Jimmy Giuffre. Bewusst verwischt er die Grenzen zwischen Jazz, Blues, freier Improvisation und zeitgenössischer Klassik und beweist ein feines Gespür für die Melodie. Samuel Blaser ist ein Musiker, der die musikalischen Möglichkeiten seines Instruments bis zu den Grenzen auslotet, ohne dessen tonale Identität aus den Augen zu verlieren. Sein Spiel ist in der klassischen Übung verwurzelt und mit ersten Anfängen im Blues und Swing erwarb er sich ein Studium in den Vereinigten Staaten. Seine frühe Neigung sich von Zwängen zu befreien hat zu einer eindrucksvollen Anzahl von Kollaborationen geführt. Am bemerkenswertesten davon sein renommiertes Quartett mit Russ Lossing (p, kb), Drew Gress (b) und Gerald Cleaver (dr). Einem inzwischen beeindruckendem Back-Katalog folgend – erst kürzlich um seine fundierten Interpretationen von Werken des mittelalterlichen Komponisten Guillaume de Machaut (Consort in Motion: A Mirror to Machaut) bereichert – richtet Blaser auf Spring Rain sein Augenmerk auf die Melodie und auf den bedeutenden, aber vielleicht weniger bekannten Output des Komponisten Jimmy Giuffre (1921 – 2008) und lässt sich dadurch zu neuen atemberaubenden Kompositionen und Interpretationen inspirieren. Samuel Blaser kann den lyrischen Ton genauso exzellent wie die Multiphonik (oftmals mit außergewöhnlichen, mutigen Klangeruptionen, die vorsichtig-zaghaft am Mundstück entstehen). Er duelliert sich förmlich mit einer Unzahl an Klangfarben von Russ Lossings Tasteninstrumenten (u. a. mit Wurlitzer, Rhodes und Minimoog), angetrieben von instinktivem, intelligentem Bass und Schlagzeug. Künstlerisch vom renommierten Robert Sadin (Wayne Shorter, Herbie Hancock, Sting) geleitet, ist Blasers neuestes Werk als Bandleader ein Fest der freien Improvisation, das sowohl durch der Inspiration von Strawinsky und Morton Feldman wie auch durch den stark groovenden Swing und Blues entstanden ist. Die Vielfältigkeit des Albums ist beispielhaft zu hören im unberechenbaren, zunehmenden Tumult von „Missing Mark Suetterlyn“, dem luftigen, fast Ellington-mäßigen Swing von „Temporarily“, der dunklen Bartokschen Aura von „Umbra“ und letztendlich im zügellosen, Impro-Fusion beseelten „First Show“. Samuel Blaser wächst beim Erforschen neuer Ausdrucksarten über sich hinaus. Er kommuniziert in einer neuen musikalischen Sprache und lädt damit das Publikum ein, die Posaune in anderen Formen zu entdecken. Spring Rain zeigt deutlich, dass der Weg durch eine außergewöhnliche Klangwelt mit einem tieferen Verständnis belohnt wird. Samuel erklärt dazu: „Mit diesem Album möchte ich zeigen, dass die Posaune melodisch sein kann und verschiedene Ausdrucksformen hat - und dass ich nicht nur am Free Jazz interessiert bin. Man kann meine Musik nicht in einem einzelnen Raum kategorisieren. Ich möchte, dass die Leute wissen, dass es hier Jazz, Blues, Klassische Musik, schöne Melodien und vor allem keine Grenzen gibt“.  

 

Samuel Blaser
“Spring Rain”

Whirlwind Recording WR4670
Vertrieb D/A/CH: Indigo

Samuel Blaser -Posaune
Drew Gress - Bass
Gerald Cleaver - Schlagzeug
Russ Lossing - Klavier, Fender Rhodes,
Wurlitzer, Minimoog

 

Veröffentlichung:
27. April 2015

[Info als PDF] - 1 MB


Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität

Promotion-Video: www.youtube.com/watch?v=neDqDBxjuAQ&list= PLXt4gtKbFZ7FF3ACxIUrwBim0mHnj4wEU#t=25  

 

 

 
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