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René Pretschner&Gabriel Pérez „Piano en los vientos“

Musikalische Lyrik, melodische Klangpoesie, klassische Elemente und jazzige Harmonien vereinen sich auf „Piano en los vientos“, dem ersten Duo-Album von Saxofonist/Flötist Gabriel Pérez und Pianist René Pretschner. Wunderschöne Kompositionen und Interpretationen bieten die beiden Vollblutmusiker, die sich von ihrer besten Seite zeigen: René Pretschner mit seinem variationsreichen Spiel, immer fantasievoll balancierend zwischen swingendem Jazzpiano, romantischer Klassik und lebhaften Latin-Rhythmen. Und sein musikalischer Weggefährte Gabriel Pérez, der mit seinem weichen, sanften Klang der Flöte, der Klarinette und des Saxofons den Hörer in verträumte Sphären gleiten lässt, aber ebenso kräftig und emotionsgeladen den Raum mit klaren Statements erfüllen kann. „Pianos en los vientos“ bietet eine Vielfalt an Stimmungen, lässt den Hörer in Erinnerungen schwelgen und holt ihn gekonnt und vorsichtig wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Pianist René Pretschner gehört seit Langem zur europäischen Klavierelite. In zahllosen Konzerten – ob mit Band, im Duo mit verschiedenen Instrumentalisten oder Solo –, wie auch auf vielen Studio-Aufnahmen hat er dies unter Beweis gestellt. Mit exzellentem Gefühl für Harmonie und Rhythmik webt er einen feinfühligen Klangteppich unter die von Saxophon, Klarinette und Flöte erzählten Visionen und Geschichten. Der Argentinier Gabriel Pérez ist mit dem Tango, der argentinischen Folkore und dem Jazz groß geworden. Schon als Teenager entwickelte er seine Virtuosität. Sein lyrischer Ton befähigt ihn, faszinierende musikalische Landschaften zu malen. Das auf „Piano en los vientos“ dargebotene Repertoire aus swingendem Jazz, rhythmischem Latin und folkloristischen Melodien bannt den Hörer von der ersten Sekunde an. „Alta Paz“ verzaubert und entführt in eine melancholische Märchenwelt – eine wunderschöne Melodie und ein warmer, leichter Klang der Klarinette sorgen für ein entspanntes Zurücklehnen und steigern die freudige Erwartung auf die nächsten Stücke. Südamerikanische Folklore-Bearbeitungen und Stücke argentinischer Komponisten bieten die feurige Up-Tempo-Nummer „Merceditas“, das feinfühlige „Tarde de Chuva“ oder das volkstümliche, fast klassisch anmutende „Pedacito de Cielo“. Besondere Highlights sind die Balladen auf „Piano en los vientos“: das Titelstück, „Cancion de Cuna“ und „Tierra Tibia“ treffen den Hörer mitten ins Herz (letzteres übrigens eine höchst interessante Neu-Interpretetion von Perez’ Aufnahme auf „la chipaca“ von 1997). Gefühlvoll, melancholisch, nie traurig, dafür märchenhaft verträumt, berühren die beiden Künstler mit ihren weichen, sanften und lyrischen Klängen. „Night Train“, „Corta Jaca“ und die John-Coltrane-Komposition „Afro Blue“ präsentieren die jazzige Seite des Duos. René Pretschner und Gabriel Pérez erweisen sich als vielfältige Interpreten und Komponisten des gesamten Genres: egal ob Latin, Swing, Mainstream oder zeitgenössische Harmonien – die beiden Musiker beherrschen die Metiers perfekt. „Piano en los vientos“ ist das geniale Ergebnis einer langen musikalischen Freundschaft. René Pretschner und Gabriel Pérez begleiten und ergänzen sich gegenseitig, so dass sie in den zehn Stücken zu einem unzertrennlichen Meisterwerk werden. Dem Satz des Musikjournalisten Christoph Giese in seiner CD-Besprechung lässt sich wohl nichts mehr hinzufügen: „Musik, frei von jeglicher Hektik des modernen Lebens, die Sinnen und Seele gleichermaßen gut tut“. Treffender kann man „Piano en los vientos“ nicht beschreiben!

 

 

René Pretschner & Gabriel Pérez -
„Piano en los vientos“

Greenhouse Music GHM 1019,
Vertrieb: SunnyMoon

René Pretschner (p)
Gabriel Pérez (sax, cl, fl)

Veröffentlichung:
05.01.2004

[Info als PDF] - 85kB

 
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