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Jeff Williams
„Outlier"

Es scheint einfacher zu sein, die Musiker aufzuzählen, mit denen Jeff Williams in seiner über 40jährigen Karriere nicht gespielt hat. Der amerikanische Schlagzeuger ist ein Urgestein der internationalen Jazzszene. Stan Getz, Dizzy Gillespie, Lee Konitz, Dave Liebman, Randy Brecker, John Abercrombie und Joe Lovano sind nur einige seiner musikalischen Weggefährten. Jeff Williams hat im Laufe der Jahre unzählige Bühnen in New York und London verzaubert – ein regelmäßiger Pendler zwischen den Kontinenten. In seinem neuen Solo-Projekt arbeitet der versierte Bandleader und Komponist sowohl mit etablierten als auch mit jungen aufkommenden Musikern aus Großbritannien zusammen: Josh Arcoleo (Tenorsaxophon), Phil Robson (Gitarre), Kit Downes (Klavier und Fender Rhodes) und Sam Lasserson (Kontra- und E-Bass). Dieses einnehmende Album bietet ein dynamisches Quintett, das die variationsreichen und energiegeladenen Kompositionen eindrucksvoll umsetzt. Outlier, sein drittes Album auf Whirlwind Recordings (nach Another Time in 2011 und The Listener 2013), kombiniert bisher nie aufgenommene Stücke aus den 1970er und 1980er Jahren – wie das antreibende, Fusion-getränkte „Dream Visitor“ und das brasilianisch angehauchte „Hermeto“ (benannt nach Hermeto Pascoal) – mit neuen, ebenso durchdringenden Kompositionen. Als erfahrener Bandleader am Drumkit mit einer instinktiven, tief verwurzelten Jazz-Sensibilität, entlockt Jeff Williams seinen Kollegen ein intelligentes, klangfarbenfrohes Wechselspiel. Wie Jeff bestätigt: „Es erstaunt mich immer wieder, was diese Kerle – jeder mit Recht ein Leader für sich – in die Musik einbringen, die ich geschrieben habe. Sie entdecken Dinge, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie in meinen Stücken gibt“. Die Bandbreite dieser einfallsreichen Band reicht von schwelenden, Joe-Henderson-beeinflussten Schwingungen des Titelstücks „Outlier“ bis zum unerbittlichen „Oddity“, das mit ungezügelter Vitalität swingt. Die offensichtliche Schönheit von „New and Old“ ruft mit zarten Details melancholische Erinnerungen hervor. Als Pianist (seiner zweiten Leidenschaft), der diesem Album noch das Rhodes beifügte, beschreibt Jeff Williams das Stück „Meeting a Stranger“ als eine „jener seltenen Melodien, die fließend als Ganzes aus der Feder kommen“. Und mit einer gehörigen Portion Frechheit verströmt „The Interloper“ eine freudige, monksche Unbekümmertheit. Wie alle Meister eines Genres, hat auch Jeff Williams die Traditionen des Jazz hochgradig verinnerlicht, ohne sich durch ihre Konventionen tyrannisieren zu lassen. Er verbindet seine weitreichenden Erfahrungen und Einflüsse, um seine eigene musikalische Stimme zu formen. Er wehrt sich dagegen, auf eine bestimmte kompositorische Richtung beschränkt zu werden. Ganz wesentlich ist es ihm, dass das Publikum emotional auf seine Musik reagiert. „Es ist meine immer währende Vision – mein Ziel, etwas Universelles aber ebenso Persönliches zu schaffen, das den Hörer angenehm berührt und zum Nachdenken anregt. Es ist mir wichtig, dass innerhalb des Konstrukts der Musik ein Gefühl der Wärme entdeckt wird“. Outlier ist ein spannendes Abenteuer der anglo-amerikanischen Jazz-Partnerschaft und bringt einige die brillantesten Musiker von beiden Seiten des großen Teichs zusammen.  

 

Jeff Williams
„Outlier“

Whirlwind Recording WR4684  
Vertrieb D/A/CH: Indigo

Jeff Williams (dr, perc, rhodes)
Josh Arcoleo (ts)
Phil Robson (g)
Nick Vayenas (tb)
Kit Downes (p, rhodes)
Sam Lasserson (ac. & el. b)

Veröffentlichung:
April 2016

[Info als PDF] -2 MB

Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität

 
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