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Edi Nulz
“Ultrakarl”

Spielwitz, Humor und Wahnsinn im Trio
Spielt Edi Nulz nun einen Jazz, der von Elementen der Rockmusik gebrochen wird, oder ist es genau umgekehrt? Hört man hier nicht vielmehr eine Rockband, vom Jazz unterwandert? Tatsächlich ist der von der Kapelle angeworfene Traktor bereits Jazz, Indie, Rock ‘n’ Roll und weiteren Reinheitsgeboten gleichermaßen entschlüpft. Eigentlich polizeilich verboten: das basslose Jazz-Trio, die Rock-Band ohne Sänger. Aber ist es wirklich so einfach? Bei Edi Nulz ist die Bassklarinette Solist, Sänger und Bassist in Personalunion. Auch die Gitarre erlebt man zuweilen als Meister des tiefen Schalldrucks. Am Schlagzeug wird charmant gerumpelt und gekonnt geschludert, um dann letztlich die musikalische Legierung aus grandioser Groteske und glücklichem Unsinn zu erzeugen. Edi Nulz amalgamiert und bastardisiert, gerät vorsätzlich außer Takt, nur um dann mit einem Kollektiv-Ruck oder kleinem Kniff oder Pfiff punktplötzlich wieder in die geordnete Bahn zu finden. Nicht zuletzt entfalten sich beim unbekümmerten Umgang mit Stilen und Effekten mehrere abendfüllende Portionen Spielspaß, welcher sich in der frischen Tradition des Trios regelmäßig auf Zuhörer- und Tänzerschaften überträgt. Jedes Konzert von Edi Nulz wird damit zu einer Gratwanderung zwischen Irrsinn und Präzision, Präzision und Wahnsinn oder Wahnsinn und Tennis. Ziemlich großes Hörspiel. Gegründet wurde Edi Nulz von Valentin Schuster als Band zu dessen Masterkonzert an der Kunstuniversität Graz. Zusammen mit Gitarrist Julian Pajzs arbeitete der Schlagzeuger schon davor jahrelang als Duo zusammen. Aufgrund des großen Erfolges begannen im Herbst 2011 auch bereits die Aufnahmen zur Debüt-CD “Jetzt”, die im Februar 2012 auf Session Work Records veröffentlicht wurde. Seit dieser Zeit wurde Österreich, die Tschechische Republik und Deutschland ausgiebig betourt, darunter so renommierte Festivals und Bühnen wie das Ammertöne Festival, das Musikfest Waidhofen/Thaya und das Porgy & Bess in Wien.  Julian Pajzs gitarre geb. 13.03.1987 in Weilheim i.Ob. Unterricht u. a. bei Klaus Härtl, Martin Scales, Guido Jeszenszky, Wolfgang Muthspiel, John Abercrombie, Hugo Gonzales Zurrita, Peter Bernstein und Frank Möbus. Bachelor of Arts an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung, Leistungsund Begabtenstipendium der KUG 2010, Repräsentant der KUG beim IASJ Meeting Sao Paulo 2011, Masterstudium bei Frank Möbius. Filmmusik: „Unter Strom“ Theatermusik: “Suburbia” Lebt seit September 2011 in Berlin.
 Valentin Schuster schlagzeug geboren 1986 in Niederösterreich Studium Jazzschlagzeug bei Howard Curtis und Wolfgang Tozzi Teilnahme am IASJ-Meeting 2010 in Den Haag Würdigungspreis der KUG 2011 Arbeitsstipendium der KUG 2011 Auftritte in ganz Europa sowie China und Japan u.a. mit: Bob Brookmeyer, Don Menza, Fritz Pauer, Juan Garcia-Herreros, Klaus Dickbauer, Jim McNeely Lebt und arbeitet seit September 2011 in Berlin.
Siegmar Brecher bassklarinette geb. 23.10.1978 in Graz Jazzsaxophon-Studium an der Kunstuniversität Graz bei Karlheinz Miklin. Weitere Studien an der Musikuniversität Wien sowie im Rahmen eines Förderstipendiums in New York bei Dick Oatts. Weitere Lehrer, Mentoren und Inspiration: Charlie Mariano, Steve Wilson, George Garzone, Don Menza , Heinrich von Kalnein, Gerald Preinfalk und Jürgen Maier. Gründer und Leiter der Konzertreihe Fat Tuesday und der Musikerplattform Jazzwerkstatt Graz.  

 

Edi Nulz
“Ultrakarl”

Session Work Records SWR 64/13
Vertrieb: harmonia mundi

Julian Pajzs (gitarre)
Valentin Schuster (schlagzeug)
Siegmar Brecher (bassklarinette)

 

Veröffentlichung:
18. November 2013

[Info als PDF] - 1,5 MB

Cover in HD
Bandfoto in HD
Bandfoto in HD

 

 
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