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Henriette Müller -
„Silberne Lachtränen“

Der Spagat zwischen Jazz, World Musik und klassischer Musik ist eine schwierige Aufgabe in unserer schnelllebigen, von Elektronik und Computern beherrschten Zeit. Eine Übung, die viele Künstler versuchen und woran sie doch so oft scheitern, indem sie sich zwischen vorgegebene Richtungen, musikalischen Grenzen und ihren eigenen fantastischen Ausflügen verzetteln.

Henriette Müller ist eine Künstlerin, die diese Hürden überschreiten kann - sowohl musikalisch als virtuose Saxofonistin und ideen- und variationsreiche Komponistin, als auch kulturell mit vielen Erfahrungen in Ländern Europas, in Amerika, Afrika und Asien. Mit „Silbernen Lachtränen“ überhäuft sie den Hörer mit einer Auswahl exzellenter Kompositionen.

Die im süddeutschen Ulm geborene und in Berlin lebende Saxofonistin Henriette Müller begann ihr berufliches Leben als Ärztin, wobei sie ihr Werdegang auch nach Zimbabwe und Großbritannien führte. Anfang der 90er Jahre ging sie nach New York, um ihre Studien (mit Abschluss) als Komponistin (bei Rich deRosa und Ludmilla Ulehla) und Jazz-Saxofonistin (u.a. bei Bob Mintzer und Dick Oatts) zu vollenden. Mit ihrer eigenen Band spielte sie dort in so renommierten Clubs wie dem „Five Spot“ oder der „Knitting Factory“.

1996 gastierte sie zusammen mit Tony Scherr und Jim Black in der „World Beat Series“ am weltbekannten Guggenheim Museum zur Ausstellung „Abstraction in the 20th Century“. In Europa umfassten ihre konzertanten Tätigkeiten Touren mit John Tchicai, Ed Ware, Bill Elgart und vielen anderen. Alles Namen, die ihre große und vielfältige Musikalität unterstreichen.

Begleitet wird Henriette Müller von zwei Ausnahme-Musikern: Simon Pauli am E-Bass, ein Absolvent des Berklee College of Music in Boston, gilt als gefragter Studio- und Bühnenmusiker, Komponist und Arrangeur. Perkussionist Johannes Bockholt ist ein gefragter Dozent an den Hochschulen in Berlin und Bogota/Kolumbien. Er tourte weltweit u.a. mit Jane Ira Bloom und arbeitete mit Größen wie Sam Rivers, Aki Takase und dem Karnataka College of Percussion.

Die Musik von Henriette Müller ist eine wohl dosierte Mischung aus Improvisation und ausnotierter Musik. Die Übergänge der unterschiedlich kreierten Teile sind kaum zu bemerken. Entstanden ist ein Werk, das sich sehr gut zum Entspannen eignet. Allerdings handelt es sich bei den „Silbernen Lachtränen“ bei Weitem nicht um ein Entspannungsalbum, denn es bietet erstklassige Musik zwischen Jazz, Neuer Musik und Klassik.

Meer-Frieden“, der lyrische und tonmalerische Ausflug in tiefe Gewässer zwischen dem gleichmässigen Rauschen der See und dem Wunsch nach „mehr Frieden“, und das kompositorische Glanzstück „Allegria ma non senza tristezza“ wurden ursprünglich für ein klassisches Saxofon-Quartett geschrieben, feinsinnig verwobene, fantasievolle Klanggemälde mit viel Energie, aber ohne Anstrengung umgesetzt.

Das Titelstück „Silberne Lachtränen“, ein melancholisch anmutendes,verträumtes Stück, und das sehr melodiöse „Illusion“ bilden die zentrale Stücke auf diesem Album. Ob in dem rhythmischen „In A Strange Place“, dem swingenden „Ein heiteres Gemüt“, dem balladesken „Weich und biegsam“ oder dem verfremdeten Tango „A Little Cuckoo“ - die drei Musiker erweisen sich als virtuose Instrumentalisten und ausgezeichnete Interpreten: einfallsreiche und vielseitige Perkussion, ein exzellenter, unaufdringlicher aber präsenter E-Bass und das zumeist weich klingende, emotionsgeladene Saxofon der Komponistin Henriette Müller.

Silberne Lachtränen“ ist ein tiefsinniges, höchst anspruchsvolles und musikalisch virtuoses Album. Nach ihrem Debut „Memories Of A Swan Song“, das von den internationalen Medien schon mit viel Aufsehen aufgenommen wurde („Müller is blessed with something rare“ - US-Magazin „Option“, „Filigrane Klangewebe ... die aus den eigenwillig melodischen Fäden der Leaderin einen subtilen, ungewöhnlichen Reiz gewinnen“ - Jazz Podium), hat sie mit ihrem neuen Album einen weiteren riesigen Schritt nach vorne getan.

Weitab vom Mainstream, ein musikalischer Reigen durch verschiedene Kulturen und Glaubensrichtungen, Okzident trifft auf Orient, alt trifft auf neu - „Silberne Lachtränen“ ist ein Meisterwerk, das aus den deutschen Jazz-Produktionen weit herausragt.

mehr Info: www.henriettemueller.de

zu beziehen u.a. bei: www.jazz-cd-shop.com

 

 

Henriette Müller -
„Silberne Lachtränen““

(BOS.REC.209-01)
Vertrieb: SunnyMoon

Henriette Müller (ts, ss)
Simon Pauli (e-b)
Johannes Bockholt (perc)

Veröffentlichung:
01.05.2002

[Info als PDF] - 111kB

mehr Info:
www.henriettemueller.de

zu beziehen u.a. bei:
www.jazz-cd-shop.com

 

 
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