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Kompost 3
„Epigenesis“

Der museale Schein trügt, zumindest im 3. Bezirk. Unter den Prachtbauten vergangener Tage, die den Eindruck vermitteln, Kaiser Franz sei nur mal eben ausgeritten, watet man bis zum Hals im Schlamm des 21. Jahrhunderts. Vier junge Musiker kompostieren hier nicht nur Mozartkugeln. „Kompost 3“ heißt ihr Phoenix und die Schlammkruste steht ihm ausgezeichnet, der Ruf nach mehr Dreck schallt durch sperrangelweit offene Türen. Ihre Musik geht tiefer als ins dritte Untergeschoss, sie geht bis dorthin, wo Lava blubbert und sich Wiener Schwermut mit dem Sturm und Drang eines Rumpelstilz paart. Musik, die dem Hörer ganze Gänsefamilien den Rücken hinunter jagt. Diese Band setzt sich über jeden Stundenplan hinweg. Sie zieht und streckt und staucht die Zeit, um sie schließlich einzufrieren, so dass selbst der hartgesottenste Kuckuck vom Zeiger fällt. Die Agogik der Band lässt den braungebranntesten Konzertmeister vor Neid wie einen Mozarella aussehen. Ob das Zuhause von „Kompost 3“ im 3. Bezirk Wiens, in den Weiten des belebten Universums oder im Reich der Tiere liegt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Im Zoo ihrer Heimat jedenfalls ist immer Fütterungszeit. Benedikt Reising
Kompost 3 machen seit 2009 gemeinsam Musik. Im Herbst 2010 veröffentlichten sie ihr Debutalbum „Kompost 3“. Dieses wurde von zahlreichen international bekannten Remix-Artists neu interpretiert und im Herbst 2011 unter dem Namen „Rekompost“ in einer limitierten Vinyl-Edition veröffentlicht. „Epigenesis“ ist die dritte Veröffentlichung des Quartetts. Neben zahlreichen Konzerten im deutschsprachigen Raum blicken Kompost 3 auf Auftritte in Mexiko sowie den USA zurück. Konzertreisen nach Indien und Russland sind im Laufe des Jahres 2013 geplant. „Scheppernd hingerotzte Trash-Funk-Grooves werden hervorgeholt und gleich wieder von geräuschvollen Free-Einlagen unter Beschuss genommen. Die Hammondorgel darf in räudiger Inbrunst röhren und heulen. Darüber mäandert die Trompete in weichen Klangbändern, um sich immer wieder in genussvoll zelebriertem souligem Pathos über alle Geschmacksfragen zu erheben. Klischee? Wen kümmert’s. Kompost 3 folgen in frisch-frecher Manier ihrer eigenen, klug gewählten Spur.“ Falter / Andreas Felber
Aus der Tradition von Emerson, Lake & Palmer und Medeski, Martin & Wood kommend, spielen Kompost 3 im weiten Feld ElektroJazzRockImproGroove. 2010 erschien das erste Album „Kompost 3” auf dem hauseigenen Label Laub Records. Darauf folgte die Remix-Vinyl „Rekompost”. Dabei arbeiteten sich Künstler wie Console(Disko B), antiehdas, The Clonious(Affine) oder Mr.Urbs(G-Stone) an der vielschichtigen Musik der Kompostler ab. Auch ihr letztes Projekt, eine Kollaboration mit Sixtus Preiss (Affine), zeigt das Interesse der Band, den Horizont in Richtung elektronischer und tanzbarer Musik zu erweitern. Als hochauflösender D(igital)-A(nalog)- Wandler brachte Kompost 3 die elektronischen Tracks aus dem Computer des Wiener Elektro-Producers auf die Bühne. Nun ist es an der Zeit, die Inspirationen der letzten Jahre wieder in Neues, Eigenes fließen zu lassen. Kompost 3 präsentieren beim Vienna Roomservice Festival ihr zweites Studioalbum. Eine CD wie man sie sich von einer improvisierenden Liveband wahrscheinlich nicht erwarten würde. Da wurde fleißig produziert und prominent gemastert. Man darf gespannt sein!“ Jazzwerkstatt Wien

 

Kompost 3
„Epigenesis“

Laub Records LBR 0512
Vertrieb: HOANZL

Martin Eberle
trumpet, slide-trumpet & flugelhorn
Benny Omerzell
piano, organ, rhodes, clavinet, synthesizers, toy piano, melodica
Manu Mayr
electric & double bass, bass-synth
Lukas König
drums, percussion

Veröffentlichung:
01.03.2013

[Info als PDF] - 1 MB

 

 

 
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