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Filippa Gojo
Quartett
“Nahaufnahme”

»Nahaufnahme« - unter diesem Titel vereint das Debüt-Album des »Filippa Gojo Quartett« sowohl Eigenkompositionen als auch Bearbeitungen. Getragen von ihren drei Mitmusikern – dem Percussionist Lukas Meile, Pianisten Sebastian Scobel und David Andres am Kontrabass – bewegt sich die Stimme der 24-jährigen österreichischen Sängerin Filippa Gojo von erdigem Soul über lateinamerikanische Einflüsse bis hin zu freien Improvisationen und Klangexperimenten. Im Jahr 2008 lernten sie sich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen und musizieren seither als »Filippa Gojo Quartett«. In den vergangenen Jahren spielten sie unter anderem beim Kemptener Jazz Frühling und erhielten ein Stipendium der Yehudi Menuhin Live Music Now-Organisation. Die Ton- wie Namensgeberin des Ensembles begeisterte bereits in ihrer Heimat Bregenz bereits mit 14 Jahren als Solistin und ist in Köln und Umgebung in zahlreichen Formationen wie dem Thoneline-Orchestra und diversen Improvisationsprojekten zu hören. Von ihr stammen auch Text- wie Songideen zum Album, die sie gemeinsam mit den drei Kollegen ausarbeitet. So erzählt »Nahaufnahme« wie ein Lebenssoundtrack von stressigen Alltagsszenen (»Rush Hour«), lebendigen Erinnerungen an längst vergangene Momente (»Lost In A Flashback«) und verwirrter Verliebtheit (»Confusao«). »Die Liedtexte gehen über reine Beschreibungen hinaus«, erklärt Filippa Gojo. Vertraute Situationen und Gefühle, wie man sie selbst schon erlebt oder von Freunden erzählt bekommen hat, erwachsen vertont vor dem geistigen Auge. »Wir wollen dem Zuhörer im doppelten Wortsinn eine Nah-Aufnahme präsentieren.« Dafür greift das Quartett auf eine große dynamische Bandbreite zurück - von leisen Percussion-Sounds bis hin zum Megaphon-Solo. Neben englischen und portugiesischen Texten erklingt auch ein Jazz-Standard neu bearbeitet im Dialekt der Vorarlberger Heimat der Sängerin. So schafft »Nahaufnahme« ein abwechslungsreiches wie im positiven Sinne herausforderndes Klangerlebnis, das durch seine Vielseitigkeit und Authentizität besticht und dabei die Grenzen konventioneller Stilrichtungen spielerisch überwindet.
„Filippa Gojo hat nochmals an sängerischer Reife zugelegt und ist dabei, ein immer eigenständigeres Profil zu entwickeln. Sie legt den Focus nicht mehr allzu oft auf ihre unbestrittene Stärke, nämlich ihre unerhörten Improvisationskünste, die sie jedoch stets wieder in den musikalischen Fluss ihrer Begleiter einmünden lässt. Jetzt scheint sie sich zusehends auf ihre gesamten stimmlichen Qualitäten zu besinnen, die sie als Jazzsängerin ausweisen, die auch „klassischen“ Songs ihre eigene Farbe verleihen können, ohne sie mit dieser „Sonderbeigabe“ anzureichern. So bestach gerade dieser Abend durch die ausgewogene Stückeauswahl, welche das facettenreiche Können der Sängerin und ihrer Musiker erst so recht zum Vorschein brachte: Vorarlbergische „Mundart“, packende Eigenkompositionen, anspruchsvolle Standards und mitreißende Sambas prägten die Atmosphäre – und sorgten am Ende für ein begeistertes Publikum und ein glückliches Filippa Gojo Quartett“ Konzertkritik aus der Lindauer Zeitung vom 11.12.2012

 

Filippa Gojo
Quartett
“Nahaufnahme”

A Jazz A5017
Vertrieb: NRW Vertrieb

Filippa Gojo(voc, megaphone)
Sebastian Scobe (piano, fender rhodes)
David Andres (double bass, el. bass)
Lukas Meile (percussion)

 

Veröffentlichung:
05. April 2013

[Info als PDF] - 1,5 MB

 
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