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Gene Jackson Trio NuYorx
„Power of Love“

Während seiner langen Karriere, die sich von Höhepunkt zu Höhepunkt steigert, hat Schlagzeuger Gene Jackson den verdienten Respekt von Musikkollegen und Publikum weltweit für seine Hauptrolle in großen Jazz-Besetzungen seit den späten 1980er Jahren gewonnen. Zunächst spielte er mit dem Gitarristen Kevin Eubanks, dann wurde Jackson das Rückgrat der Bands von Herbie Hancock, Wayne Shorter und Dave Holland. Außerdem arbeitete er mit einer Reihe von Künstlern wie Art Farmer, Christian McBride, Dianne Reeves, Joe Lovano und Hugh Masekela zusammen, sowie mit dem New York Standards Quartet.
Für sein Debüt als Leader Power of Love kehrt der in Philadelphia geborene und in Tokio ansässige Rhythmusmacher mit dem Pianisten Gabriel Guerrero und dem Kontrabassisten Carlo de Rosa zu dem ihm vielleicht liebsten Format zurück. Beide nennt er als seine Inspiration neben die unauslöschlichen Freundschaften und Erfahrungen, die sowohl in Hancocks als auch Hollands Trios entstanden. „Ich habe all die Jahre mit Herbie und Dave gespielt und mich in diese Welt verliebt“, erklärt der Schlagzeuger. „Als Gabriel und Carlo zu mir nach Brooklyn kamen, war das ein großes Privileg, denn beide sind sehr begehrt. Wir merkten schnell, dass wir eine Beziehung hatten, und mir gefiel die Stimmung - also wusste ich, dass dies das New York Trio war, mit dem ich aufnehmen musste. Seit vielen Jahren liebe ich die afro-karibische Musik, weil ich glaube, dass diese Verbindung für amerikanisches Jazzklavier und Schlagzeug entscheidend ist. Gabriel bringt als Kolumbianer aufregende Elemente dieser Kultur in seine Kompositionen und Aufführungen ein. Das ist mir wichtig, da ich diese tiefer in meinen eigenen Sound einbeziehe“.
Die meisten der zehn aufgenommenen Tracks sind individuelle, originale Kompositionen, die von jedem Mitglied des Trios mitgebracht wurden. „Ich entwickle gerne Ideen, die nicht durch Tradition oder Regeln geregelt sind“, so der Gene Jackson, „mit der Freiheit, Phrasen und Ideen ohne Einschränkung zu erweitern. Musik ist ein Ausdruck dessen, wer du bist und wenn ich schreibe und spiele, bin ich mir bewusst, dass Aspekte meines Lebens dort enthalten sind“. Jacksons „Great River“ folgt dieser Spur mit unbekümmerter Klavier-Improvisation, die durch intelligent orchestrierte Percussion gekennzeichnet ist. Das vom Bass belebte „Before Then“ (inspiriert von Ahmad Jamal) greift sein erstes veröffentlichtes Stück erneut auf, das bis jetzt nur auf Alben anderer Künstler aufgenommen wurde. Ein schiefes Arrangement von Cole Porters „I Love You“ („Ich spielte das mit Herbie - er ist mit den Harmonien wie ein verrückter Wissenschaftler“) ist durchweg feinfühlig. Und Thelonious Monks ausgeprägte Eckigkeit wird in zwei Nummern erforscht. Die unerschütterlichen Klaviermelodien von „Played Twice“ segeln lässig über ihr sonst so prahlerisches Daherkommen (erinnernd an die Zeit Jacksons mit Dave Holland).
Eine scheinbare Einfachheit in Carlo de Rosas zärtlichem „A Perfect Tremor“ täuscht über die Komplexität seiner gelegentlichen harmonischen und melodischen Wendungen hinweg, ebenso wie das zarte und doch lebhafte „Neptune“. Gabriel Guerreros aufgewühltes „Land of the Free“ und der ansteckende, aufregender Bossa Nova „Lighting“ (der Band bei den Sessions neu vorgestellt) zeigen Facetten, die Jackson erfreuen, inklusive abstrakter Klang-Landschaften und schelmischen Latin-Taktfolgen, während „Lapso“ fröhlichen Swing mit entschlossener Erhabenheit verbindet.
Gene Jackson identifiziert sich stark mit seinem Albumtitel: „Inmitten all der Verrücktheit, die um die Welt geht, nicht nur in den Staaten, glaube ich, dass die Macht der Liebe das Heilmittel ist, die Menschheit an den richtigen Ort zu bringen (die afrikanische Kunst des Albums symbolisiert das). Sie überwindet alles, es gibt eine Vielzahl von Dingen, die uns positiv vorwärtsbringen können - bei der Schaffung von Musik, in Beziehungen, im Umgang mit deinen Mitmenschen und auch im spirituellen Bereich. Bei meiner Musik dreht sich alles um Liebe - und ich wurde von Herbie und anderen großen Leadern dahin unterrichtet, dass die Liebe in jedem einzelnen Moment sein sollte. Bei dieser Aufnahme habe ich diesen Moment begrüßt. Es ist der Sound, den ich rausbringen wollte ... und damit bin ich einverstanden“.

 

Gene Jackson Trio NuYorx
„Power of Love“

Label Whirlwind Recordings
Vertrieb: Indigo

Gene Jackson (dr)

Gabriel Guerrero (p)

Carlo De Rosa (dr)

 

Veröffentlichung:
6. April 2018

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Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität


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