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Christopher Dell DRA
“3rd Critique”

„Eine Prozesskunst, wie es sie noch nicht gegeben hat.“
Dr. Uli Olshausen / FAZ

Seit 1998 arbeitet das Ensemble DRA – in gleichbleibender Besetzung – an einer spezifischen Form zeitgenössischer Musik mit hohen Improvisationsanteilen. Hinter DRA verbergen sich die Initialen der drei Musiker Christopher Dell (Vibraphon), Christian Ramond (Bass) und Felix Astor (Schlagzeug). DRA steht aber auch für „dynamic-related action“. Und mit Dynamik haben die Aktionen des Trios wahrlich viel zu tun, das musikalische Geschehen pulsiert ohne Unterlass. Durch die über sechzehn Jahre kontinuierliche Zusammenarbeit der Band in der gleichen Besetzung konnte sich DRA einen ganz eigenen und unverwechselbaren musikalischen Sound erarbeiten. Bislang galt für den Jazz, dass die Form einfach ist, damit die Improvisation komplex werden kann. Das innovative Element von DRA besteht darin, hier einen Schritt weiter zu gehen: Das Ensemble bindet die Komplexität der musikalischen Form an die Improvisation zurück. Das verlangt auch, die herkömmlichen Zeitabläufe des Jazz zu sprengen. Wird dort gewöhnlich eher kurz geprobt, so investieren DRA in lange Probephasen. Sie gehen dabei in Werkkomplexen vor, die sie Programm nennen. Jedes Programm besteht aus einer Serie von Werken und wird – um den Work-in-progress-Charakter zu demonstrieren – einmal als Studioaufnahme und ein paar Jahre später als Liveaufnahme dokumentiert und veröffentlicht. DRAs Arbeit begann mit dem Programm „Future of the smallest form“ (2000, Live CD „Real“ 2003), gefolgt von „Truth Study“ (2006, Live CD „Typology“ 2015). Titel haben die von Christopher Dell komponierten Stükke nicht, die Werke sind ganz einfach durchnummeriert. Diese Kompositionen sind wie kleine Architekturgebilde, die sich, so Dell, „um extrem dichte und komprimierte Informationskerne ranken“. Viele Tempomodulationen und rhythmische Verschiebungen stellen hohe Anforderungen an das Publikum und auch an die Musiker. Jetzt, nach sieben Jahren Probe und Recherche, ist es soweit: DRA hat sein drittes Programm auf CD gebannt: „3rd Critique“. Mit diesem Programm und der gleichnamigen CD führen DRA ihre Forschungen am rhythmisch und harmonisch Machbaren auf eine neue Ebene. Polymetrische Modulationen sowie Überlagerungen verdichten, verzahnen sich in ständig neuen Perspektiven, um ein unreduzierbares Netzwerk klanglicher Multiplizität zu evozieren. Bei aller Komplexität steckt die Musik voller Spielfreude, Humor und Lockerheit.
 “DRA erklären die Improvisation zum musikalischen Versuchslabor. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Zukunft des Jazz. Und die liegt laut DRA in der Abstraktion. Deshalb gibt’s auch nur Nummern als Stückenamen. Und deshalb klingt das Ganze auch, als hätte jemand Zwölftonmusik verjazzt. Oder minimalistisch geswingt. Oder den Soundtrack zu einem ziemlich abgefahrenen Science-Fiction-Streifen produziert - Raumschiff Orion reloaded featuring DRA. Nun sollte aber keiner glauben, das wäre kein Erlebnis: Dell, Ramond und Astor sind absolute Könner auf ihren Instrumenten. Und ihre Virtuosität paart sich mit erfrischender Selbstironie bei der Performance, Und wenn Dell zwischendurch moderiert, hat man das Gefühl, man säße bei Harald Schmidt in der Late-Night-Show. Die Zukunft des Jazz.” Christoph Kalies / Schleswig Holsteinische Zeitung
„Sensationell der Vibraphonist Christopher Dell, der es mit seinem
Trio DRA schafft, neumusikalische Motivik mit struktureller Freiheit
und körperbetontem Groove zu verknüpfen.“
Ralf Dombrowski / SZ
„Drive with power and speed“
Jim Santella / Cadence
„... a strong player, constantly intriguing,...“
Jim Santella / Cadence
„Die Unmittelbarkeit, mit der sie ihre Musik zelebrieren, konterkariert jeden Eindruck von
Strukturalität und Abstraktion.“
H. J. Linke / Frankfurter Rundschau
Für ihre Recherchen an der Grenze zwischen Neuer Musik und zeitgenössischem Jazz erhielten DRA 2001 den „JazzArt Award- Musik des 21. Jahrhunderts“, den Musikpreis der Stadt Darmstadt und wurden 2012 als Finalisten des Neuen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet

 

Christopher Dell DRA
“3rd Critique”

Edition Niehler Werft

Christopher Dell
Vibraphon, Kompositionen
Christian Ramond
Bass
Felix Astor
Schlagzeug

 

Veröffentlichung:
6. November 2015

[Info als PDF] - 4,5 MB


Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
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