Home / Profil
  Schwerpunkte
  Partnerlabel
  Referenzen
  Kontakt
   
  Mail
   
  Impressum
home / schwerpunkte / archiv  
   
 

Alcyona Mick & Tori Freestone
„Criss Cross“

Mit den verspielten Eröffnungstakten des neuen Albums Criss Cross, eröffnet sich die musikalische Welt der Tenorsaxohonistin/Flötistin Tori Freestone und der Pianistin Alcyona Mick (plus Gastsängerin Brigitte Beraha) durch kreative Spielideen und Improvisationsfertigkeiten, die oft mit schelmischer Spontaneität aufblitzen. Freestone und Mick sind seit vielen Jahren befreundet und bekannt für verschiedene Rollen in den Bereichen Jazz, Folk und Weltmusik. Sie treten in verschiedenen Ensembles zusammen auf, unter anderem im London Jazz OrchestraAber es waren die lässigen Duo-Experimente in der Musik, geprägt von ihren kombinierten eklektischen Einflüssen (hauptsächlich vom Output von Thelonious Monk), was zu einer enthusiastischen Einladung des künstlerischen Direktors des Manchester Jazz Festivals, Steve Mead, führte, um das Projekt als Live-Performance im Jahr 2015 zu präsentieren.
„Ich hatte immer das Gefühl, dass wir beide gleichgesinnt sind“, erklärt Tori. „Wir waren auf Teneriffa, spielten ziemlich viel zusammen und es fühlte sich so einfach und so schön an (an Regentagen spielten wir einfach einen anderen Monk-Titel an). Wir sagten immer wieder, wir sollten so etwas öfter machen - und haben es dann tatsächlich geschafft. Ganz anders als mein Trio mit Bassist Dave Manington und Schlagzeuger Tim Giles - das speziell akkordlos und sehr rhythmisch ist - gestalten wir hier beide den Rhythmus auf eine andere Art und Weise und folgen der Richtung, in die uns die Musik führt. Und mit solch einem erstaunlichen Klavierspiel kann ich die Harmonie in neuen und bestehenden Kompositionen hervorheben“. Alcyona Mick bekräftigt die Verdienste der Zusammenarbeit: „Es gibt viel Platz für Kreativität und obwohl ein Duo herausfordernder sein kann, habe ich viel mehr Freiheit, das ganze Klavier zu benutzen - in diesem Fall den wunderschön warmen, reichen und dunklen Klang eines Fazioli Concert Grand in Stefano Amerios Studio Artesuono in Italien“.
In Tori Freestones mathematisch herausforderndem 8/11 „Hermetica“ vermischen sich Brigitte Berahas charakteristisch hohe, wortlose Töne mit brasilianisch geprägter Flöte und Klavier in atemberaubender Synchronisation, während „Charmed Life“ eine lyrische Schönheit fern ihrer Trio-Herkunft bietet, wenn matte Tenorsax-Melodien von Micks sensibel plätschernden Klavierströmungen eingehüllt werden.
Wie in der Interpretation der vorgegebenen Eigenartigkeit von „Criss Cross“ („Ich liebe, wie die Form der mittleren Acht so komisch ist“, sagt Freestone), findet sich der Geist von Monk auch in Micks verführerischem, bluesigem Streifzug „Strange Behaviour“. Das ursprünglich für Quintett und später für zwei Klaviere gedachte, lebhafte „Exchange“ bietet komplexe, tanzende Keyboard-Figuren und heftige Duelle mit Freestones Sopran. Die konzertähnliche Breite von Alcyonas „Goodnight Computer“ zeigt, wie sie sich regelmäßig für der herrschenden Umgebung öffnen. Diese zwölf Minuten zeichnen die wechselnden Ausblicke und Stimmungen. Toris Folk-Melodie „Press Gang“ (aus ihrer Veröffentlichung von 2016 El Barranco) nimmt eine neue Gestalt an, Berahas emotionale Stimme definiert die dunkle Poesie; und das komödiantische, themenorientierte „Mrs PC“ (aus dem Album In the Chop House) springt und kreischt mit uneingeschränkter Freude.
„Wir haben großes Verständnis und Vertrauen in das Spiel der anderen“, schwärmt Freestone. „Tatsächlich stellen wir manchmal fest, dass wir uns entschieden haben, genau dasselbe auszudrücken, was die gegenseitige Frage aufwirft: Woher weißt du, dass ich das tun würde?. Wir mögen es, die Herausforderung von allem, was uns präsentiert wird, anzunehmen und einen neuen Weg zu finden, dies in die Musik einzubringen. Alcyona hat in letzter Zeit viel an der Weltmusikszene gearbeitet, also ist es großartig, sie wieder auf der Jazzbühne zu haben. Obwohl das Duo-Format eine gewisse Verletzlichkeit aufweisen kann, erzeugt dieses Projekt vor allem Wärme, Freude und Offenheit in der Intensität und Komplexität. Es ist sowohl Spaß als auch Heavy - eine sich entwickelnde Reise durch das musikalische Material und die Stile, die wir lieben, alles mit der reinen Spielfreude. Auf Criss Cross freuen wir uns, diese für uns so wichtige Palette von Emotionen abgedeckt zu haben“.

 

Alcyona Mick & Tori Freestone
„Criss Cross“

Label Whirlwind Recordings

Alcyona Mick (p)
Tori Freestone (ts, as, fl )
Brigitte Beraha (voice)

Veröffentlichung:
März 2018

Info als PDF

Cover in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität
Bandfoto in hoher Qualität

Promotion-Videos:
auf you tube:

hier

 

 

 
top mail: u.k.promotion@t-online.de designed by jazzdimensions