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André Nendza’s A.Tronic - „Lichtblau“

Neues von einem der einfallsreichsten Musiker Deutschlands. Bassist/Komponist/Arrangeur/Produzent André Nendza hat eine neue Formation gegründet und damit ein neues, innovatives Projekt gestartet. Zusammen mit A.Tronic, so der Name seiner neuen Band, und zwei außergewöhnlichen Gastmusikern präsentiert er mit „Lichtblau“ ein Album, angefüllt mit unterschiedlichsten Ideen, überraschenden Stilwendungen und einer perfekten musikalischen Umsetzung.

Mittelpunkt ist und bleibt durchgehend der Jazz, doch entführt André Nendza mit seinen vielfältigen und fantasiereichen Kompositionen in verschiedene Welten: Mal geht’s in Richtung Afrika, dann wähnt man ein Stück Südamerika zu hören, dann wieder findet man sich in einem fantastischen Traum, durch den gelungenen Einsatz elektronischer Effekte hebt man ab in den Music-Cyberspace, um letztendlich doch wieder auf den „Boden des realen Jazzes“ zu kommen. André Nendza`s A.Tronic und die beiden Stargäste Céline Rudolph und Dave Liebman dokumentieren die vielfältige Gefühlswelt des Jazz.

André Nendza ist bereits seit Jahren einem breiten Publikum bekannt. Die zahlreichen Projekte, an denen er beteiligt war, reichen von jeder Menge Jazz in verschiedenen Besetzungsgrößen über Mainstream bis Avantgarde, aber auch Folkore und weltmusikalische Projekte gehören zu seinem Repertoire.

Er arbeitete mit Musikern wie Dave Liebman, Charlie Mariano, Christoph Spendel, Danny Gottlieb, Alex Acuna, Ramesh Shotham und vielen anderen.

Mit der Gründung seines eigenen Labels Crecycle Music hat er sich selbst die geeignete Bühne für seine eigenen Ideen gebaut, zu hören u.a. auf den Alben „Invitations Of Rooms“ (Quartett- Formation), „Holzlinienspiel“ (Duo-Aufnahme mit der Saxofonistin Angelika Niescier) und mit der Latin- Folkore-Band Matucana. Der Hamburger Trompeter/Flügelhornist Stephan Meinberg, ein Mitglied von Peter HerbornsLarge Two“-Projekt und Sideman von Nils Wogram, sorgt mit seinem hochentwickelten Klangbewußtsein für markante Eckpunkte.

Für einen Großteil der elektronischen Klangeffekte zeichnet Oliver Leicht verantwortlich. Der Klarinettist gehört zur Elite des europäischen Jazz. Peter Herbolzheimer und Bob Brookmeyer mit seinem New Art Orchestra, wie auch die Big Bands von WDR, NDR, Rias und HR verbürgen dafür.

Drummer Christoph Hillmann gehörte bereits zu André Nendzas Quartett. Auf „Lichtblau“ gestaltet er nicht nur als Schlagzeuger und Perkussionist, sondern auch als Elektroniker vielschichtige, farbenreiche Beiträge. Und letztendlich gehören auch die beiden Gäste zum Ensemble, denn ihre Beiträge sind ebenso unverzichtbar für das wunderbare Gelingen dieser Scheibe. Der amerikanische Saxofonist Dave Liebman, Sideman von Miles Davis und einer der bekanntesten Saxfonisten der internationalen Jazz-Szene, begeistert mit seinen energetischen Soli und fügt sich sensibel in die Kompositionen ein.

Und die fantastische Sängerin Céline Rudolph, die mit ihrer stimmlichen Ausdruckskraft, ihrer Tonsprache und ihrer ausgereiften Melodiegestaltung die feinen Facetten der Stücke verstärkt und hervorhebt. Die Zusammenarbeit gestaltete sich für beide Seiten außergewöhnlich inspirierend, so das Céline Rudolph mittlerweile festes Mitglied der Band A.Tronic ist.

Unterbrochen von kleinen Klang-Szenerien (aus den unterschiedlichsten Inspirationen heraus) finden sich sieben meisterhafte Stücke in abwechslungsreichen Stimmungen. So macht der Opener „Seven“ mit voller Besetzung Appetit auf das Folgende. In ihm werden alle Facetten des gesamten Albums in einer Komposition präsentiert: Stilistische Vielfalt, virtuose Darbietung und lebendige Melodien. „Nine“ entführt den Hörer in ein Grenzgebiet zwischen weltmusikalischen, groove-orientierter Rhythmik und Jazz-, Blues- und Singer/Songwriter-Elementen.

Das nächste Stück „Eleven“ beginnt mit einem glänzenden Bass-Intro von André Nendza um in einem entspannt gelassenen Thema zu enden, das sich angetrieben von den brillanten Dave Liebman und Stephan Meinberg zu ekstatischen Höhen entwickelt. „Thirteen“ präsentiert sich sehr spannend: Funky Rhythmen und langsam aufbauende Bläsersoli bilden eine melodische Achterbahn der Gefühle. Etwas freier und experimenteller geht es in „Five“ zu. Improvisationen auf einem rhythmischen Grundmuster.

Four“ bietet eine relaxte Mischung aus Pop-Elementen mit einem Hauch Asien und viel Coolness. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, diese Melodie schon einmalgehört zu haben, doch man weiß nicht wann und wo - sowas nennt man Evergreen-Qualitäten. Und zu guter Letzt der Endtitel „Neves“, das nochmal die gesamte Band (ohne David Liebman) in Höchstform präsentiert.

Lichtblau“ von André Nendza’s A.Tronic bringt wörtlich neues Licht an die deutsche Jazz-Szene. Sicher war André Nendzas Vielfalt, Experimentierfreude und große Musikalität kein Geheimnis, doch dieses neue Album übertrifft alle Erwartungen. Frisch, lebendig, trotz mancher unüblicher Gepflogenheiten immer spannend und immer unterhaltsam - kurz: Mit „Lichtblau“ ist André Nendza ein großer Wurf gelungen, nicht nur einen sondern mindestens zwei Schritte nach vorne. Spätestens mit dieser CD öffnet sich für ihn die Tür zur Jazz-Elite. Ein Album, das nicht nur hierzulande große Anerkennung finden wird - eine ganz besondere Empfehlung an alle Freunde des Jazz der heutigen Zeit.

mehr Info: www.andre-nendza.de

zu beziehen u.a. bei: www.jazz-cd-shop.com

 

 

André Nendza’s A.Tronic „Lichtblau“
(Crecycle. Music CYM 05)
Vertrieb: Shaa Music

André Nendza (b, loop-delay)
Stephan Meinberg (tp, flh)
Oliver Leicht (cl, effects)
Ch. Hillmann (dr, perc, electr.)
special guests:
Céline Rudolph (voc, effects)
Dave Liebman (ss, ts)

Veröffentlichung:
06.05.2002

[Info als PDF] - 144kB

mehr Info:
www.andre-nendza.de

zu beziehen u.a. bei:
www.jazz-cd-shop.com

 

 
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